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RHEIN MAIN TERRASSENÜBERDACHUNG
Ratgeber

Wintergarten

Kaltwintergarten, Sommergarten oder Wohnwintergarten: die Unterschiede

Kaltwintergarten und Wohnwintergarten im Vergleich: Temperaturen im Winter, Heizen, Kondenswasser, Sommerhitze und was in Hessen erlaubt ist.

Redaktion Rhein Main Terrassenüberdachung · Veröffentlicht am · 10 Min. Lesezeit

Inhalt
  1. Die Varianten im Überblick
  2. Sommergarten und Kaltwintergarten: zwei Namen, ein Prinzip
  3. So entsteht aus der Terrassenüberdachung ein Kaltwintergarten
  4. Wie viel länger Sie draußen sitzen können
  5. Wie warm wird ein Kaltwintergarten im Winter?
  6. Heizen im Kaltwintergarten: was erlaubt ist und was sinnvoll ist
  7. Kondenswasser und Lüftung
  8. Im Sommer: Hitze ist das größere Thema
  9. Baurecht: Was in Hessen für Glasanbauten gilt
  10. Wovon die Kosten abhängen
  11. Welche Lösung passt zu Ihnen?
  12. Häufige Fragen
  13. Ihr nächster Schritt

Ein Kaltwintergarten, oft auch Sommergarten genannt, ist eine Terrassenüberdachung, die an Front und Seiten mit Glas geschlossen wird. Er ist nicht gedämmt und nicht an die Heizung des Hauses angeschlossen. Ein Wohnwintergarten dagegen ist ein beheizter, gedämmter Anbau, der das ganze Jahr wie ein Zimmer genutzt wird. Der Unterschied entscheidet über Kosten, Baurecht und darüber, wann Sie dort im Winter tatsächlich sitzen können.

Die Begriffe werden im Alltag und auch von Anbietern sehr unterschiedlich verwendet. Das sorgt bei vielen Bauherren für Verwirrung, wenn sie Angebote vergleichen. In diesem Beitrag ordnen wir die Begriffe sauber ein, zeigen, wie warm ein Kaltwintergarten im Winter wirklich wird, was beim Heizen erlaubt ist und für wen sich welche Lösung lohnt.

Die Varianten im Überblick

Fachlich unterscheidet man drei Stufen. Die Temperaturbereiche in der Tabelle sind Richtwerte, wie sie unter anderem der Ratgeber von mygardenhome verwendet.

Kaltwintergarten / SommergartenMittelwarmer WintergartenWohnwintergarten
Beheizungkeine feste Heizungzeitweise beheiztdauerhaft beheizt
Temperatur im Winteretwa 0 bis 12 °C, je nach Sonneetwa 12 bis 19 °Cüber 19 °C
VerglasungEinfachglas, meist SicherheitsglasIsolierglasWärmeschutz-Isolierglas
Dämmung von Boden und Profilenkeineteilweisevollständig
Rechtlich Wohnraumneinje nach Ausführungja
Aufwand und Preisniveauwie eine hochwertige Terrassenüberdachungdazwischenein Vielfaches, wie ein Hausanbau

Der Preisunterschied ist enorm. Ein Wohnwintergarten kostet pro Quadratmeter ein Vielfaches, weil er praktisch ein Hausanbau aus Glas ist: mit Fundament und gedämmter Bodenplatte, thermisch getrennten Profilen, Dreifach- oder Zweifach-Wärmeschutzglas, Heizung, Lüftung und oft einem Durchbruch in der Hauswand.

Sommergarten und Kaltwintergarten: zwei Namen, ein Prinzip

Ob ein Anbieter von Sommergarten, Kaltwintergarten, Terrassenwintergarten oder Glashaus spricht, ist meist eine Frage des Marketings. Technisch steckt in allen Fällen dasselbe Prinzip dahinter:

  • ein Terrassendach aus Aluminium, meist mit Glas oder Stegplatten eingedeckt,
  • Glasschiebewände an der Front,
  • Glasschiebewände oder feste Glaselemente an den Seiten, oft mit einem Glaskeil im Dreieck unter dem schrägen Dach.

Der Name Sommergarten trifft es eigentlich besser als Kaltwintergarten. Die Hauptsaison liegt im Frühjahr, Sommer und Herbst. Im Hochwinter ist ein solcher Raum vor allem an sonnigen Tagen angenehm.

Wichtig für Ihren Angebotsvergleich: Fragen Sie immer konkret nach, ob Glas, Dämmung und Profile für einen beheizten Raum ausgelegt sind. Wenn ein Anbieter einen „Wintergarten" zum Preis einer Terrassenüberdachung anbietet, handelt es sich fast immer um einen Kaltwintergarten, egal wie das Produkt heißt.

Rundum verglaster Wintergarten mit Esstisch und Blick in den Garten
Rundum verglast und trotzdem ohne feste Heizung: So nutzen viele einen Kaltwintergarten von Frühjahr bis Herbst als Essplatz.Foto: Point3D Commercial Imaging Ltd. / Unsplash

So entsteht aus der Terrassenüberdachung ein Kaltwintergarten

Der typische Weg führt über zwei Stufen. Zuerst wird das Terrassendach gebaut, später folgen die Glaswände. Damit das funktioniert, sollte schon beim Dach einiges bedacht werden.

Was das Dach mitbringen muss

  • Eine stabile Rinne als Träger: Die Laufschienen der Glasschiebewände werden oben an der Rinne befestigt. Die Rinne muss dafür ausgelegt sein und darf sich nicht merklich durchbiegen, sonst klemmen die Elemente.
  • Ein ebener Untergrund: Die Bodenschiene liegt auf der Terrasse. Hat die Terrasse ein starkes Gefälle oder Fugen, muss das ausgeglichen werden.
  • Passende Pfostenabstände: Jeder Pfosten unterbricht die Glasfront. Wer später rundum verglasen möchte, plant die Pfosten so, dass die Glasfelder gut aufgehen.

Die Glasschiebewände

Rahmenlose Glasschiebewände bestehen aus mehreren Glasscheiben, die in zwei bis fünf Spuren hintereinander laufen und sich zur Seite schieben lassen. Geöffnet stapeln sie sich an einer Seite, die Terrasse ist dann fast so offen wie vorher. Geschlossen schützen sie vor Wind, Regen und Laub.

Ein Punkt, der oft verschwiegen wird: Rahmenlose Glasschiebewände sind nicht luftdicht und nicht vollständig schlagregendicht. Zwischen den Scheiben bleiben schmale Spalte. Das ist gewollt, denn es sorgt für Luftaustausch und verhindert Staunässe, aber es ist eben kein geschlossener Wohnraum. Bei starkem Wind von vorn kann etwas Wasser an der Bodenschiene stehen. Aufbau, Maße und Preise der Systeme erklären wir ausführlich im Beitrag zu Glasschiebewänden für die Terrasse.

Wie das in der Praxis aussieht, zeigen zwei unserer Projekte: ein Terrassendach mit Glasschiebewänden an einem Neubau und ein Wintergarten mit Glasumrandung.

Wie viel länger Sie draußen sitzen können

Die Frage, ob sich die Investition lohnt, hängt vor allem daran, wie viele Tage im Jahr Sie dazugewinnen. Der Hersteller Schmidt Überdachungen hat dazu eine Auswertung von Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes über 25 Jahre veröffentlicht. Das Ergebnis im deutschlandweiten Durchschnitt:

  • Offene Terrasse: etwa 31 Tage im Jahr, an denen man ohne Einschränkung draußen sitzen kann.
  • Mit Terrassenüberdachung: rund 185 Tage mehr, weil Regen, Sonne und Schnee abgehalten werden.
  • Mit Kaltwintergarten: noch einmal rund 115 Tage mehr, weil auch Wind, Schlagregen und leichte Kälte draußen bleiben.

Diese Zahlen stammen von einem Anbieter und beziehen sich auf ganz Deutschland. Sie zeigen aber die Größenordnung gut. Das Rhein-Main-Gebiet gehört zu den wärmeren Regionen Deutschlands, die Saison beginnt hier eher früher als später. Der größte Sprung kommt durch das Dach selbst, die Glaswände holen vor allem das Frühjahr und den Herbst dazu.

Wie warm wird ein Kaltwintergarten im Winter?

Verschneiter Garten mit Pavillon vor einem Glasgebäude
Bei Sonne wird es hinter Glas auch im Winter schnell warm. Nachts und an trüben Tagen nähert sich die Temperatur der Außentemperatur an.Foto: LEDC / Unsplash

Ein Kaltwintergarten funktioniert wie ein Gewächshaus. Scheint die Sonne, wird die Luft hinter dem Glas schnell deutlich wärmer als draußen. An einem klaren Februartag mit Sonne auf der Südseite kann man dort durchaus im Pullover sitzen, während draußen noch Frost herrscht.

Nachts und an trüben Tagen sieht es anders aus. Einfachglas dämmt kaum, und durch die Spalte der Schiebewände tauscht sich die Luft aus. Die Temperatur nähert sich dann der Außentemperatur an, liegt aber meist einige Grad darüber, weil Wind und Abstrahlung abgehalten werden und die Hauswand etwas Wärme abgibt. Bei länger anhaltendem Frost kann es auch im Kaltwintergarten frieren.

Für Pflanzen heißt das:

  • Gut geeignet: robuste mediterrane Kübelpflanzen wie Oliven, Lorbeer oder Rosmarin, die leichten Frost vertragen und vor allem vor Nässe und kaltem Wind geschützt werden müssen.
  • Nur mit Frostschutz: empfindlichere Pflanzen wie Zitrusbäumchen oder Engelstrompete. Hier hilft ein frostschutzgeregelter Heizlüfter oder ein Thermometer mit Alarm.
  • Nicht geeignet: tropische Zimmerpflanzen.

Die Ausrichtung spielt eine große Rolle. Ein Kaltwintergarten an der Südseite gewinnt im Winter viel mehr Wärme als einer an der Nordseite, braucht im Sommer aber auch mehr Beschattung.

Heizen im Kaltwintergarten: was erlaubt ist und was sinnvoll ist

Keine feste Heizung

Ein Kaltwintergarten ist nach seiner Zweckbestimmung ein unbeheizter Raum. Wird er an die Zentralheizung angeschlossen oder bekommt eine Fußbodenheizung, wird daraus rechtlich ein beheizter Raum. Das Gebäudeenergierecht definiert einen beheizten Raum als einen Raum, der nach seiner Zweckbestimmung direkt oder durch Raumverbund beheizt wird (§ 3 des Gebäudeenergiegesetzes, inzwischen als Gebäudemodernisierungsgesetz geführt). Für beheizte Räume gelten Anforderungen an den Wärmeschutz, die ein Kaltwintergarten mit Einfachglas nicht erfüllen kann. Das gleiche gilt, wenn die Tür zum Wohnzimmer dauerhaft offen steht und der Glasanbau so faktisch mitbeheizt wird.

Mobile Wärme für einzelne Stunden

Was dagegen gut funktioniert, ist gezielte Wärme für die Zeit, in der Sie tatsächlich dort sitzen. Am besten eignen sich Infrarot-Heizstrahler. Sie wärmen nicht die Luft, die durch die Spalte ohnehin entweicht, sondern direkt Menschen und Möbel. Für einen Sitzplatz reicht meist ein Strahler über dem Tisch.

Zur Einordnung der Betriebskosten ein Rechenbeispiel mit einer Annahme: Ein Strahler mit 2.000 Watt läuft an einem Abend drei Stunden. Das sind 6 Kilowattstunden. Für eine Familie, die im Herbst und Frühjahr zwei bis drei Abende pro Woche draußen sitzt, ist das überschaubar. Wer den Kaltwintergarten dagegen dauerhaft auf Wohnzimmertemperatur halten möchte, heizt durch das Einfachglas buchstäblich nach draußen.

Heizstrahler und Steckdosen sollten fest installiert werden, mit eigenem Stromkreis und passender Schutzart für Außenbereiche. Das ist eine Aufgabe für den Elektrofachbetrieb. Mehr dazu im Beitrag Beleuchtung und Heizstrahler.

Kondenswasser und Lüftung

Wo warme, feuchte Luft auf kaltes Glas trifft, schlägt sich Wasser nieder. Im Kaltwintergarten passiert das vor allem in kalten Nächten nach einem warmen Tag, wenn viele Pflanzen im Raum stehen oder wenn feuchte Luft aus dem Wohnzimmer hineinzieht.

Damit es nicht zu Schimmel an Möbeln, Auflagen oder der Hauswand kommt:

  • Schiebewände an trockenen Tagen regelmäßig einen Spalt öffnen.
  • Polster und Kissen im Winter nicht dauerhaft draußen lassen.
  • Die Tür zum Haus geschlossen halten, damit keine feuchte Raumluft einströmt.
  • Pflanzen sparsam gießen, im Winter brauchen sie ohnehin weniger Wasser.

Die schmalen Spalte zwischen den Glasscheiben helfen hier übrigens: Ein Kaltwintergarten mit rahmenlosen Schiebewänden hat in der Regel weniger Probleme mit Kondenswasser als ein vermeintlich dichterer Glasanbau ohne Lüftungsmöglichkeit.

Im Sommer: Hitze ist das größere Thema

So angenehm die Sonne im Winter ist, so schnell wird es unter einem geschlossenen Glasdach im Juli zu heiß. Planen Sie die Beschattung deshalb von Anfang an mit:

  • Unterdachmarkise oder Aufdachmarkise: beschattet das Glasdach. Eine Aufdachmarkise hält die Hitze schon vor dem Glas ab und ist dadurch wirksamer.
  • Senkrechtbeschattung wie ZIP-Screens: an den Seiten und an der Front, gegen tiefstehende Sonne und neugierige Blicke.
  • Lüften: Im Sommer bleiben die Schiebewände ohnehin meist offen. Das ist der große Vorteil gegenüber einem Wohnwintergarten mit festen Fenstern.

Beschattungslösungen finden Sie unter Sonnenschutz. Eine Alternative zum Glasdach ist ein Lamellendach, dessen Lamellen sich im Sommer öffnen lassen, damit warme Luft nach oben abziehen kann.

Baurecht: Was in Hessen für Glasanbauten gilt

In Hessen sind Wintergärten bis 30 Quadratmeter Grundfläche an Gebäuden der Gebäudeklassen 1 bis 3 baugenehmigungsfrei (Anlage zu § 63 HBO, Abschnitt I Nr. 1.12). Es gelten aber zwei Vorbehalte: Die Gemeinde muss vorab mit den Bauvorlagen beteiligt werden, und eine berechtigte Person muss die Standsicherheit bescheinigen. Eine offene Terrassenüberdachung mit einzelnen Glaselementen fällt dagegen unter Nr. 1.13 und ist ohne Flächengrenze genehmigungsfrei.

Wo bei einer Rundum-Verglasung die Grenze zwischen Teilverglasung und Wintergarten liegt, sollten Sie im Zweifel mit der Bauaufsicht klären. Alle Details, auch zum Abstand zur Grundstücksgrenze, haben wir in unserem Beitrag zur Baugenehmigung für Terrassenüberdachungen in Hessen zusammengestellt. In Mainz und Worms gilt die Landesbauordnung Rheinland-Pfalz, in Aschaffenburg die Bayerische Bauordnung.

Ein beheizter Wohnwintergarten ist dagegen in der Regel ein Anbau mit Aufenthaltsräumen. Ab einer gewissen Größe oder bei Gebäuden höherer Gebäudeklassen führt kein Weg an einem Verfahren bei der Bauaufsicht vorbei.

Wovon die Kosten abhängen

Ein Wohnwintergarten kostet pro Quadratmeter ein Vielfaches eines Kaltwintergartens, weil Bodenplatte, Dämmung, Isolierglas und Haustechnik dazukommen. Beim Kaltwintergarten machen die Glasschiebewände den größten Anteil aus, nicht das Dach. Deshalb ist der Ausbau in zwei Schritten so beliebt: erst das Dach, nach ein oder zwei Sommern die Wände. Welche Posten den Preis bestimmen, erklären wir im Beitrag Kaltwintergarten: wovon die Kosten abhängen.

Welche Lösung passt zu Ihnen?

Ein Kaltwintergarten passt, wenn Sie

  • die Terrasse von März bis November deutlich mehr nutzen möchten,
  • sich im Sommer eine offene Terrasse wünschen und im Herbst einen geschützten Raum,
  • robuste Kübelpflanzen überwintern möchten,
  • das Budget im Rahmen einer hochwertigen Terrassenüberdachung halten möchten.

Ein Wohnwintergarten passt, wenn Sie

  • dauerhaft mehr Wohnfläche brauchen, zum Beispiel als Esszimmer oder Arbeitsplatz,
  • den Raum im Januar genauso nutzen wollen wie im Juli,
  • bereit sind, den Aufwand eines echten Anbaus mit Planung, Verfahren und Haustechnik einzugehen.

Eine offene Terrassenüberdachung reicht, wenn Sie

  • vor allem Regen- und Sonnenschutz suchen,
  • die Terrasse im Sommer am meisten nutzen,
  • sich die Erweiterung offenhalten möchten. Dann planen wir Rinne und Pfosten gleich so, dass Glasschiebewände später passen.

Für Wohnwintergärten mit Wärmeschutz finden Sie mehr auf unserer Seite zum Wintergarten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Sommergarten und Kaltwintergarten?

Technisch keiner. Beide Begriffe beschreiben eine Terrassenüberdachung, die mit Glasschiebewänden oder festen Glaselementen geschlossen wird und nicht dauerhaft beheizt ist. Welcher Name verwendet wird, entscheidet meist der Anbieter.

Ist ein Kaltwintergarten sinnvoll?

Für die meisten Terrassen im Rhein-Main-Gebiet ja, wenn Sie die Saison verlängern möchten, ohne die Kosten eines Wohnwintergartens zu tragen. Den größten Gewinn bringen Frühjahr und Herbst. Im Hochwinter ist er vor allem an sonnigen Tagen angenehm.

Wie kalt wird es in einem Kaltwintergarten im Winter?

Ohne Heizung liegen die Temperaturen im Winter grob zwischen 0 und 12 Grad, abhängig von Sonne, Ausrichtung und Außentemperatur. Bei Sonne kann es deutlich wärmer werden, bei anhaltendem Frost kann es auch drinnen frieren.

Darf man einen Kaltwintergarten heizen?

Eine feste Heizung, etwa der Anschluss an die Zentralheizung oder eine Fußbodenheizung, macht ihn rechtlich zu einem beheizten Raum mit Anforderungen an den Wärmeschutz. Mobile Infrarot-Heizstrahler für die Stunden, in denen Sie dort sitzen, sind dagegen üblich und sinnvoll.

Ist ein Kaltwintergarten in Hessen genehmigungspflichtig?

Wintergärten bis 30 Quadratmeter Grundfläche an Ein- und Zweifamilienhäusern, Doppel- und Reihenhäusern sind in Hessen genehmigungsfrei. Die Gemeinde muss aber vorab beteiligt werden, und die Standsicherheit muss bescheinigt sein.

Kann man einen Kaltwintergarten in Etappen bauen?

Ja. Häufig wird zuerst das Terrassendach gebaut und die Glasschiebewände kommen nach ein oder zwei Sommern dazu. Rinne, Pfosten und Bodenschiene sollten dafür von Anfang an auf die spätere Verglasung ausgelegt sein.

Ihr nächster Schritt

Ob Kaltwintergarten oder zunächst ein offenes Terrassendach: Entscheidend ist, dass die Konstruktion von Anfang an zur späteren Nutzung passt. Stellen Sie Ihr Projekt im Konfigurator zusammen. Beim Aufmaß vor Ort prüfen wir Untergrund, Ausrichtung und Hausanschluss und zeigen Ihnen, welche Ausbaustufe bei Ihnen sinnvoll ist.

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